Indien A-Z

 

Ausreise

An den Flughäfen in Indien wird eine Ausreisesteuer (foreign travel tax) erhoben, die in bar zu bezahlen ist. Alle Unterlagen und Belege, die bei der Einreise nach Indien ausgestellt wurden, müssen bei der Ausreise wieder vorgezeigt werden. Wer diese Dokumente verliert, muss auf jeden Fall mit Wartezeiten rechnen.

 
BusseBusse verkehren fast überall und die Preise sind für europäische Verhältnisse sehr niedrig. In den meisten Städten finden sich große Busbahnhöfe mit teilweise mehreren hundert Bussen. Doch Vorsicht: das Busfahren in Indien ist keine sichere Sache.[weiter]
Einkaufen / ShoppingIn Indien lassen sich viele Dinge gut und günstig einkaufen. Jedoch ist nicht jeder Kauf ein Gewinn, denn Qualitätsunterschiede und Preise variieren nicht nur von Bundesstaat zu Bundesstaat, sondern auch von Geschäft zu Geschäft. Wir geben Ihnen im folgenden einen Überblick, in welcher Gegend Sie am besten welche Art von Gegenständen kaufen können: Einkaufstipps
Einreise 
GeldDie indische Währung ist die Rupie (Rs oder INR) und sie besteht aus 100 Paise. Scheine werden in den Werten 500, 100, 50, 20, 10 und 5 Rupies gehandelt, Münzen zu 5, 2 und 1 Rupie (nicht mehr hergestellt) sowie 50, 25 und 10 Paise. Gängige Kreditkarten sind Eurocard, MasterCard, Diners Club, American Express und Visa. [weiter]
Feste & Feiertage 
FlugzeugInlandsflüge werden in Indien hauptsächlich durch 3 Gesellschaften angeboten: Indian Airlines, Sahara Airlines und Jet Air. So gibt es ca. 70 verschiedene Destinationen in Indien, die von diesen Airlines angeflogen werden. Tickets, die man in Deutschland im voraus kaufen kann, sind mit Vorsicht zu genießen. Insbesondere bei Paketen sollte zuvor sichergestellt sein, dass alle Flüge feststehen. Umbuchung vor Ort ist zwar zumeist möglich, aber oft mit größeren Problemen behaftet.
FotografierenIndien bietet eine ungeahnte Fülle an wundervollen Fotomtiven. Die Exotik des Landes, die Farbenvielfalt, die vilen Menschen und die verschiedenartige Natur von Norden bis tief in den Süden - Sie werden feststellen, dass Sie zum Fotografieren zu wenig Speicherplatz auf Ihrer Karte haben. [weiter]
HinduismusDer Hinduismus ist in Indien die größte Religionsgruppe. Das Wesen des Hinduismus bilden vier Grundsätze: Karma als eine Art seelisches Konto für gute/schlechte Führung, Samsara als Kette der Wiedergeburten, Moksha als geistige Befreiung von den Wiedergeburten und Ahimsa als Schonung alles Lebendigen. Daneben haben die Hindus drei Naturgesetzte (sogenannte Dharmas): die ewige Harmonie des gesamten Universums, das Kastensystem und Relationen zwischen Kasten und der Moralkodex, dem jeder folgen sollte. [weiter]
HotelsEs gibt eine große Auswahl an Hotels in Indien, von billigen Gästehäusern für Rucksacktouristen bis hin zu 5-Sterne Resorts für Luxus-Liebhaber. Die Preise hierfür reichen von knapp 1 Euro für spartanische Zimmer ohne Klimaanlage, Dusche und Toilette bis zu 500 Euro oder mehr für luxuriöse Suiten mit allem nur erdenklichen Komfort.
ImpfungenWenn Sie eine Reise nach Indien planen, so sollten Sie ausreichend Vorsorge treffen und sich impfen. Mindestens Hepatitis A (evtl. auch Hepatitis B) ist neben den in Deutschland selbstverständlichen Impfungen (Tetanus etc.) ein Muss. [weiter]
InternetIn den großen Städten findet man einige Internet-Cafés, die zwar zumeist nicht sonderlich schnell sind, aber ihre Dienste zum Versenden von Mails durchaus tun. Teilweise sind auch in kleineren Ortschaften bereits Internetzugänge vorhanden und können z.B. in Geschäften gemietet werden. Die beiden großen Providor sind VSLnet und Narmada.
KastensystemDie mit dem Sanskrit verbundene Kultur Indiens hat vier Kasten zum Ursprung, die eine Art soziale Hierarchie darstellen: Brahmanen (Priester, Richter), Kshatriyas (Soldaten, Administratoren, Fürsten), Vaishyas (Handwerker, Kaufleute, Farmer) und Sudras (Bedienstete, Diener). Die Unberührbaren (Untouchables) haben nicht das Recht, einer Kaste anzugehören. [weiter]
Kino und FilmeDie indische Filmindustrie produziert jährlich um die 1.000 Filme, weitaus mehr, als es Hollywood je schaffen könnte. Dass diese Tatsache mit Qualitätseinbußen einhergeht, scheint auf der Hand zu liegen. Dennoch ist es sehr empfehlenswert, sich im Laufe der Indienreise einen typischen Masala-Movie anzusehen. Wir haben uns Bollywood angesehen, lesen Sie mehr dazu hier.
KleidungIn Indien hängt die mitzunehmende Kleidung sehr von der Region ab, in die man fährt. Das sollte man zuvor durch Klimatabellen prüfen. Baumwollkleidung ist synthetischer Kleidung vorzuziehen. [weiter]
Klima und WetterIndien kann man besonders gut während unseren Wintermonaten bereisen, also von November bis Februar. Zu dieser Zeit gibt es kaum Regen, vergleichsweise weniger Mosquitos und das Wetter ist nicht so drückend wie zur Regenzeit. [weiter]
MärkteIn jeder indischen Stadt gibt es Märkte. Neben den farbenfrohen Gewürze-, Obst- und Gemüsemärkten sind auch die Flohärkte interessant, auf denen man noch heute Produkte findet, die es vor 30 Jahren bei uns kaum noch gab.   
MeditationIndien gehört unweigerlich mit der Disziplin der Meditation zusammen. Man unterscheidet grob zwischen aktiven und passiven Meditationen. [weiter]
Medizin / Gesundheit 
Motorrad und RollerWer ein Abenteuer sucht, der kann in Indien auch einen Roller oder ein Motorrad ausleihen. Der Preis hängt vom Modell der Länge der Miete, dem Alter des Fahrzeugs und von der Saison ab und kostet zwischen 3 - 15 USD pro Tag. [weiter]
Mücken und MosquitosWer nach Indien fährt, der sollte sich gut auf Mücken vorbereiten, denn davon gibt es hier viele. Sie sind nicht nur lästig, sondern können auch Krankheiten wie Malaria oder Dengue-Fieber übertragen. So gibt es mehrere Möglichkeiten der Abwehr [weiter].
PostDie Post ist eine eigene Sache. Wer in Indien einen Brief losschickt, der muss damit rechnen, dass dieser entweder nie ankommt oder schon mal bis zu sieben Monaten benötigt. In den großen Städten ist die Post schon sehr viel zuverlässiger. Die meisten Postämter haben von Montag bis Freitag von 10-17 Uhr geöffnet und am Samstag von 10-13 Uhr. Die Luftpost nach Deutschland benötigt in der Regel etwa 7 Werktage. Ein guter Ratschlag für Sie: Achten Sie darauf, dass ein Stempel auf die Briefmake gesetzt wird. An vielen Postämtern wird bisweilen die Briefmarke wieder abgemacht (nachdem der Kunde fort ist) und der Brief verschwindet im Müll.
ReligionIn Indien sind 81% der Bevölkerung Hindus, etwa 12% sind Moslems (8% Sunniten, 3% Schiiten), 2,3% sind Christen, 2,1% sind Sikhs und knapp 1% sind Buddhisten. Daneben gibt es noch eine Reihe weiterer Religionsgemeinschaften, von denen insbesondere die Jains erwähnt werden sollten. Siehe dazu weiter unter Religionen.
ReiseapothekeFür Indien ist es ratsam eine gut zusammengestellte Reiseapotheke mitzunehmen. Tabletten gegen Durchfall oder Kopfschmerzen, Sonnencreme, Wundsalben und Verbandszeug sollten in jedes Gepäck. [weiter]
Politische SpannungenIndien hat mit vielen innen- und außenpolitischen Spannungen zu kämpfen. Die größten Probleme bestehen in der Überbevölkerung, der ungeheuren Armut, politisch regionale Ansprüche auf Land und zum Teil auch das Kastensystem. In der Folge gibt es für einige Regionen zeitweilig aber auch für längere Zeit ein Reiseverbot (z.B. Kashmir). Besondere Genehmigungen kann man sich vor Antritt der Indienreise im Indischen Konsulat in Deutschland ausstellen lassen, sofern man ein begründetes Interesse vorweisen kann. Die Armut zeigt sich nicht nur auf dem Land, sondern auch in den Slum-Gebieten großer Städte. Bombay hat den vermutlich größten Slum in ganz Asien und Touristen sind gut beraten, wenn sie hier nicht hineinlaufen. Auch die Polizei wagt sich in die größtenteils von der Mafia kontrollierten Gebiete nicht hinein. Weiterhin gibt es in verschiedenen Regionen Indiens immer wieder Spannungen aufgrund von religiösen Minderheiten. So sind insbesondere Streitigkeiten zwischen Hindus, Moslems und Sikhs an der Tagesordnung. Massaker und Morde sind keine Seltenheit.
ReisebeschränkungenEs gibt in Indien verschiedene Sperr- und Schutzgebiete, für die starke Reisebeschränkungen gelten. Um sie zu bereisen sind Sondergenehmigungen von der Botschaft bzw. der indischen Regierung nötig und diese sind bisweilen nur mit besonderer Begründung zu bekommen. Der Status solcher Protected Areas oder Restricted Areas kann sich kurzfristig ändern, jedoch sind in den letzten Jahren folgende Landesteile immer wieder darunter gewesen: Kashmir, Arunachal Pradesh, Lakshadweep-Inseln, Manipur, Mizoram, Nagaland, Andamanen und Nicobaren, Sikkim. Um Enttäuschungen vorzubeugen, empfehlen wir, sich kurzfristig beim Indischen Fremdenverkehrsamt in Frankfurt zu informieren und Genehmigungen für diese Regionen frühzeitig zu beantragen. In Indien können solche Genehmigungen vom Ministry of Home Affairs, den Foreign Regional Registration Offices und dem Chief Immigration Offices an Flughäfen (Madras, Neu Delhi, Bombay, Kalkutta) ausgestellt werden.
SchlepperSchlepper sind Personen, die Touristen in dichten Touristengegenden abfangen, um sie unter irgendeinem Vorwand zu Käufen oder Führungen zu bewegen. Sie sind außerordentlich lästig und da sie in Indien besonders gewitzt sind, ist es ratsam, vorbereitet zu sein. [weiter]
SpracheAls Reisender kommt man in Indien relativ gut mit Englisch zurecht. Wenn die Sprache uns auch bisweilen als "Indglisch" vorkommt, so wird man sich doch wundern, wenn der eine oder andere Inder weitaus besser Englisch spricht, als der gemeinübliche Tourist. Viele Inder, besonders die Wohlhabenden, wachsen in englischsprachigen Schulen auf. Die Nationalsprache ist Hindi (Devanagri-Schrift), allerdings gibt es faktisch eine Vielzahl anderer Sprachen, abhängig davon wo man sich befindet. So versteht ein Inder aus Varanasi die Menschen in Madras ebensowenig, wie ein Deutscher einen Griechen. Es gibt in Indien offiziell 17 gleichberechtigte Regionalsprachen, die vier Sprachstämmen zugeteilt sind: Indoeuropäisch: Hindi, Marathi, Bengali, Nepali. Zu dieser Kategorie gehören fast alle modernen und alten Sprachen Europas. Sie sind vom Sanskrit abgeleitet und werden insbesondere in Nordindien und im Nepal gesprochen. Drawindisch: Tamil, Cannada, Telegu, Malayalam. Die Sprachen werden in den jeweiligen Bundesstaaten gesprochen. Austro-Asiatisch: Stämme in Zentral-, Ost- und Nordost-Indien, zentralindische Hochebene Tibetisch-Burmesisch: wird von höchstens 1% der Bevölkerung gesprochen, im Himalaya und im Nordosten von Indien.
StromIn fast ganz Indien herrscht 220 Volt Wechselstrom mit 50 Hz; Insbesondere in den Großstädten kann man sich zumeist auf ein einheitliches System verlassen, in wenigen Gegenden findet man jedoch auch Gleichstrom. Auf dem Land muss man mit stärkeren Spannungsschwankungen rechnen. Adapter zu den deutschen Steckern sind unbedingt notwendig. Mit Stromausfällen muss häufig gerechnet werden, z.T. können sie mehrere Stunden bis Tage andauern.
Sicherheit 
TaxisDas Taxi ist DAS Fortbewegungsmittel in Indien. Nun ist Taxt nicht gleich Taxi. So gibt es richtige Taxis, also Autos, und es gibt die Rickshaws, mehr oder weniger fahrtüchtige motorisierte Dreiräder. Sie verbreiten einen unbändigen scheppernden Lärm, von ihnen gibt es viele Millionen und wer bis dato noch nicht handeln konnte, lernt es spätestens bei den Ricksha-Fahrern. Man sollte darauf bestehen, dass das Taxameter eingeschaltet wird. Wenn das nicht geht (das ist von Region zu Region unterschiedlich, z.T. funktionieren sie nicht mal), sollte ein Preis ausgehandelt werden. Am besten fragt man dann nach einem Preis und verhandelt darüber notfalls. Man wird nach kurzer Zeit herausfinden, dass die Preise für den gleichen Weg zweimal, fünfmal, aber auch 20-mal teurer sein kann, als ihn Einheimische bezahlen. Das ist nun mal die Last der Besucher, die sich noch nicht so gut auskennen. Und man kann von einem ausgehen: 99,9% der Fahrer versuchen, den Touristen übers Ohr zu hauen. Auf der anderen Seite ist es durchaus in Ordnung, wenn hier ein wenig mehr verdient wird. Das sei jedem selbst überlassen. Man sollte jedoch den Rickshaw Fahrer nicht im Ungewissen lassen, dass man den richtigen Preis kennt.
TelefonTelefonverbindungen in Indien sind prinzipell schlecht bis recht. In Indien selbst sind Gespräche zumeist nicht sehr teuer. Niedrigpreisige Hotels sind selten mit Telefon ausgestattet, aber auch in den hochpreisigen Hotels sind Direktwahlverfahren ins internationale Netz selten. Zumeist bietet es sich an auf der Straße nach der Aufschrift "ISD" zu suchen, die die Möglichkeit einer internationalen Verbindung bezeichnet. Lassen Sie sich am besten vor dem Gespräch den Minutenpreis nennen. Mobiltelefone (Handy): der in Europa übliche Handyfrequenzbereich GSM 900. Netzbetreiber gibt es folgende: Bharti Cellular, BPL Cellular, SkyCell, Spice Cell. Auf dem Land hat man größtenteils keinen Empfang, in den größeren Städten ist der Empfang meist gut. Man sollte sich vor Antritt der Indienreise bei der eigenen Telefongesellschaft über die Gesprächskosten in Indien informieren. Die Landesvorwahl für Indien ist +91.
TollwutIn Indien laufen sehr viele herrenlose Hunde umher und Tollwut ist keine Seltenheit. So werden in Indien jährlich etwa 15.000 Menschen von tollwütigen Hunden gebissen und das ist Grund genug, vorsichtig zu sein. Kommen Sie freilaufenden Hunden in Indien nicht zu nahe. Wer gebissen wird, sollte sich schnellstmöglich beim nächsten Arzt impfen lassen.
TrinkgeldTrinkgelder sind in Indien sehr gerne gesehen und werden zumeist auch erwartet. Ein angebrachtes Maß sind 5-10%, man sollte aber, auch aus Rücksicht nachfolgenden Touristen gegenüber, nicht zu weit drüber hinausgehen. Wer etwas Gutes tun möchte, dem empfehlen wir, das unabhängig von einer gelieferten Leistung zu tun und dann auch dort, wo es nötig ist.
VegetationAbhängig vom Klima und der geografischen Lage existieren unterschiedliche Waldtypen. An der südlichen Malabarküste findet man tropischen und quasi immergrünen Regenwald, im nordindischen Tiefland findet man Monsunwald und sog. Trockenwälder im Dekhan.
VerkehrDer Verkehr im indischen Straßenverkehr wirkt auf den ersten Bick chaotisch und unsicher. Einbahnstraßen werden nicht beachtet, LKW's wagen auf den higways riskante Überholmanöver und ein Abblendlicht wird zumeist nicht benutzt. Der Linksverkehr ist ungewohnt und so ist Vorsicht geboten [weiter]. 
Visum / ReisedokumenteFür die Einreise nach Indien benötigt man einen noch mindestens 6 Monate gültigen Reisepass (deutscher Kinderausweis wird anerkannt) und ein Visum (außer Staatsangehörige aus Bhutan, Nepal und den Malediven. Staatsangehörige aus Afghanistan und Pakistan haben zumeist mit einem Einreiseverbot zu rechnen, insbesondere, wenn ein Stempel aus Pakistan im Reisepaß ist). Wer nur einen Zwischenstop in Indien hat (Transit), darf den Transitbereich nicht verlassen und muss innerhalb von 24 Stunden weiterreisen. Folgende Visaarten werden in Abhängigkeit von Länge und Art des Besuches ausgestellt: Visaarten: u.a. Transit-, Touristen-, Geschäfts-, Studenten- und Langzeitvisa. Das Visum ist vor der Reise nach Indien beim Indischen Konsulat in Deutschland bzw. bei der Konsularabteilung der Indischen Botschaft in Deutschland zu beantragen. Da die Wartezeiten z.T. lang werden können (offiziell: 1 Tag bei persönlichem Gang, 1 Woche per Post), empfehlen wir, das Visum schon 4 Wochen vor Antritt der Reise zu beantragen, damit bei Komplikationen noch genügend Zeit bleibt. Für deutsche Staatsangehörige gelten folgende Gebühren: Transitvisum 12 Euro 15 Tage Gültigkeit, Aufenthalt von 72 Std Touristenvisum 50 Euro bis zu 6 Monate Gültigkeit; mehrmalige Einreise Geschäftsvisum 80 Euro bis zu 1 Jahr Gültigkeit, mehrmalige Einreise Studentenvisum 93 Euro 1-5 Jahre Gültigkeit, mehrmalige Einreise Langzeitvisum 160 Euro 1-5 Jahre Gültigkeit, mehrmalige Einreise Es sind zur Beantragung des Visums folgende Unterlagen einzureichen: 1. Reisepass, der noch mindestens 6 Monate gültig ist. 2. Ausgefüllter Antrag 3. 2 Passbilder 4. Postanweisung oder Scheck 5. Frankierter und adressierter Rückumschlag (am besten als Einschreiben) 6. bei Geschäftsvisum: Begleitschreiben der Firma mit Angaben über Zweck und Dauer des Aufenthalts. 7. bei Studentenvisum: Einschreibungsbestätigung der Schule / Universität.
YogaYoga ist eine indische Philosophie, die viele Jahrtausende alt ist und schon in den Upanishaden beschrieben wurde. [weiter]
ZeitIm Winter liegt Indien 4,5 Stunden vor unserer Zeit, im Sommer sind es 3,5 Stunden.
ZollFolgende Artikel dürfen zollfrei nach Indien eingeführt werden: 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak, 1 Liter alkoholische Getränke, 250 ml Eau de Toilette, Artikel für den persönlichen Bedarf oder Geschenke bis zum Wert von 600 Rs (Ausländer) oder 3000 Rs (Inder). Einfuhrverbot besteht für Betäubungsmittel, Pflanzen, Waffen, Gold- und Silberbarren sowie Münzen, die keine Zahlungsmittel mehr sind. Der Besitz von schon nur kleinen Mengen an Drogen wird mit sehr hohen Haftstrafen bestraft. Die Einfuhr und Ausfuhr der Landeswährung ist ebenfalls untersagt. Hochwertige Gegenstände wie Laptops, Videokamerassowie Devisen im Wert von mehr als 5.000 USD müssen bei der Einreise deklariert werden. Bei Verstößen gegen diese Zollvorschriften droht eine Verhaftung bei der Ausreise.
ZugfahrenWer Indien hautnah erleben möchte, der fährt am besten mit dem Zug. Indien hat das zweitgrößte Eisenbahnnetz der Welt mit über 7.000 Bahnhöfen und das Reisen ist günstig. [weiter]
WitwenverbrennungIn der Kriegerkaste gab es etwa ab dem 4. Jht n.Chr. hoch angesehene Gelegenheiten, bei denen sich Frauen von verstorbenen Männern aus Treue und anderen Tugenden selbst verbrannten. Erst im Laufe der späteren Jahrhunderte wurde daraus ein allgemein anerkannter und auch erwarteter Brauch. Sati, die Ehefrau Shivas, warf sich nach der Mythologie durch die Missachtung Shivas durch die Götter ins Opferfeuer. Sati (Sanskrit) ist daher der Ausdruck für Wittwenverbrennung. Sie wurde später durch die Britten verboten, jedoch ist sie bis heute immer wieder anzutreffen.