| 4000
v. Chr. |
Nachweis
von Siedlungen im Industal durch Funde von bearbeitetem
Terrakotta und Stein |
3000
v. Chr.
|
Induskultur:
eine der ältesten Kulturen der Menschheit |
| 2000
v. Chr. |
Eindringen
der Aryer ins das Indus Tal (heutiges Pakistan)
und
Beginn der Herausbildung des religiös-kulturellen
Systems des Hinduismus. Zu dieser Zeit entsteht auch
das Kastensystem des Hinduismus.
Die sog. Harappankultur entwickelte gute Handelsbeziehungen
und legte den Grundstein fü größete
Städte. |
| 500
v. Chr. |
Es entstehen
die Religionen des Buddhismus
und Jainismus als
Gegenbewegung gegen den Hinduismus,
der das Kastensystem und
Vielgötterei propagiert. |
327
v. Chr.
|
Alexander
der Große bricht die persische Herrschaft
und dring vor bis zum Indus. |
320
v. Chr.
|
Maurya-Kaiser:
erstes indisches Großreich, durch Chandragupta
gegründetes Kaiserreich . |
270
v. Chr.
|
Das Maurya-Reich
wird unter Kaiser Ashoka ausgedehnt. Kunst
und Buddhismus sind maßgebende Größen. |
400
|
Die
Indische Kultur erfährt unter der Gupta-Dynastie eine
Blütezeit, die sich bis ins 8. Jahrhuntert
hineinzieht. |
| 1193
|
Beginnend
mit der Einnahme Delhi's
durch den Afghanischen Sultan Mohammed Ghori etabliert
sich die muslimische Herrschaft zunächst
über Nordindien (Sultanat von Delhi),
dann auch über andere Teile Indiens. Das Sultanat
von Delhi wird auch "Sklavendynastie" genannt. |
1398
|
Delhi und
einen Großteil Nordindiens wird durch die Mongolen erobert (Timur Lenk) |
16.-18.
Jh.
|
Herrschaft
der muslimischen Moghul-Kaiser. |
1627-58
|
Bau des
Taj Mahals. Großmoghul Shah Jahan baut
das Großreich aus und
bevorzugt die sunnitische Bevölkerung. Er wird
später durch seinen Sohn Aurangzeb gestürzt. |
1658-1700
|
Der sunnitische
Sohn von Shah Jahan, Großmoghul Aurangzeb,
besteigt den Thron. Als Folge von Unterdrückung
und Bertreibung von Hindus und Sikhs, sieht er bald
einen erbitterten Kampf gegen den Marathen-König Shivaji, der die Hindus in Folge befreien kann.
Erste Niederlassungen der British East India Company
in Kalkutta, Madras
und Bombay. |
| 1757 |
Beginn
der Britischen Vorherrschaft in Indien mit dem
Sieg
bei Plassey über den von Frankreich unterstützten Siraj ud Daula und den Nawab von
Bengalen. |
1829
|
Verbot
der bis dahin in Indien gängigen Witwenverbrennung
durch die Briten. |
| 1857-1947 |
Durch
die Meuterei indischer Regimenter angeschlagen
und
durch die Unabhängigkeitsbewegung unter Führung
von Mahatma Gandhi bekämpft,
endet die britische Kolonialzeit mit der Unabhängigkeit
Indiens und der Teilung des Subkontinents. |
 |
1877
|
In Delhi
wird Queen Victoria von England zur Kaiserin
von Indien erkoren. |
1911
|
King
George V. wird Kaiser des Indischen Reiches. |
| 1920 |
Mahatma
Gandhi ruft zum gewaltfreien Widerstand gegen
die britische Kolonialherrschaft auf. 1930 findet
der sog. Salzmarsch statt, ein gewaltloser
Protestmarsch gegen das britische Salzmonopol. |
1947
|
Indien
erklärt die Unabhängigkeit von Großbritannien.
In der Folge entsteht eine Teilung des Landes in Indien
und Pakistan. |
1948
|
Mahatma
Gandhi wird durch einen Hindu ermordet. |
1949
|
Indien
wird parlamentarisch-demokratische Republik
in Form eines Bundesstaates. |
1949-64
|
Premierminister
(PM) Jawaharlal Nehru (Congress). Unter seiner
Führung wurden etwa 565 unabhängige Fürstentümer
in die Indische Union eingegliedert. Diese Aufgabe
war fast unmöglich, da viele sprachliche und
ethnische Gruppen in Bundesstaaten eingegliedert werden
mußten. Insbesondere Nehru's Stellvertreter Sadar Vallabhei Patel erbrachte
hervorragende Ergebnisse in immerwährenden Verhandlungen
und politischem Geschick und Druck. Am 26. Januar 1950
wurde Indien als Republik ausgerufen. |
1962
|
Indien wird von China
angegriffen. |
|
1965
|
Grenzkrieg zwischen
Indien und Pakistan. Bis heute leidet
insbesondere der indische Bundesstaat Kashmir unter
dem Grenzkonflikt. |
1964-66
|
Premierminister Lal
Bahadur Shastri (Congress) |
| 1966-77 |
Premierministerin
Indira Gandhi (Tochter von J. Nehru). 1975
wird Indira Gandhi vom obersten Gericht für
schuldig befunden, Beamte für Wahlkampfzwecke
eingesetzt zu haben. Statt des geforderten Rücktritts
verhängte sie den Ausnahmezustand und
verlohr in Folge 1977 die Wahlen. Indira Gandhi mußte
daraufhin für kurze Zeit ins Gefängnis. |
1971
|
Indien
erklärt unter Führung von Indira Gandhi Pakistan den Krieg.
Im Anschluß wird Ost-Pakistan als Bangladesh anerkannt.
|
1977-79
|
Premierminister
Morarji Desai (Janata Partei). |
1979/80
|
Premierminister
Charan Singh (Janata Partei, Interimsregierung) |
1980-84
|
Indira
Gandhi wird erneut Premierministerin. Es folgten
4 schwere Jahre, bei dem sie insbesondere mit der
politischen Gegenmacht des Sikh-Führers Jarnail
Singh Bhindranwale beschäftigt ist. Im Oktober 1984 erliegt sie
nach einem Sturm des Militärs auf den Goldenen
Tempel in Amritsar (wichtigster Tempel der Sikhs)
einem Mordanschlag eines Sikhs. |
1984-89
|
Premierminister
Rajiv Gandhi (Congress), 1991 ermordet. |
1989/90
|
Premierminister
Vishwanat Pratap Singh (Janata Dal) |
1990-91
|
Premierminister
Chandra Shekhar (Samajwadi Janata Party) |
1991-96
|
Premierminister
P.V. Narasimha Rao (Congress). 1995 entführen
Rebellen in Kashmir mehrere Rucksacktouristen, von
denen einer enthauptet wird. Kashmir ist seitdem für
Touristen nur noch mit einer besonderen Genehmigung
zugänglich. |
1996-97
|
Premierminister
H.D. Deve Gowda (Janata Dal) |
1997-98
|
PM Inder
Kumar Gujral. |
Seit
1998
|
Premierminister
Atal Behari Vajpayee (Bharatiya Janata Party) |