Staedte in Indien








Flüge nach Indien







 

 

 

 
Indien von A bis Z
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Ausreise An den Flughäfen in Indien wird eine Ausreisesteuer (foreign travel tax) erhoben, die bar zu bezahlen ist. Alle Unterlagen und Belege, die bei der Einreise nach Indien ausgestellt wurden, müssen bei der Ausreise wieder vorgezeigt werden. Wer sie verloren hat muß mit Wartezeiten rechnen.
 
Botschaften/Konsulate
Deutsche Botschaft, Delhi No. 6/50G, Shanti Path, Chanakyapuri, New Delhi 110021
Tel: (0091-11) 2687 18 31 - 37, Fax: (0091-11) 2687 31 17, mail.
Deutsches Generalkonsulat, Madras 49, Ethiraj Road, MICO Building, Chennai - 600 008, Tel: (0091 44) 28 21 08 10, 28 21 08 24, 28 21 08 30, Fax: (0091 44) 28 27 35 42, mail.
Postanschrift: Consulate General of the Federal Republic of Germany, P.O. Box 6801, Chennai 600 108, Indien
Deutsches Generalkonsulat, Kalkutta 1 Hastings Park Road, Alipore, Kalkutta, Tel.: (0091 33) 24 79 11 41, 24 79 11 42, 24 39 89 06, Fax: (0091 33) 24 79 30 28, mail.
Postanschrift: Consulate General of the Federal Republic of Germany, P.O. Box 16711, Kalkutta 700 027, Indien
Deutsches Generalkonsulat, Bombay "Hoechst House", 10th Floor, Nariman Point, 193 Backbay Reclamation, Mumbai 400 021, Tel: (0091 22) 22 83 24 22, 22 83 15 17, 22 83 26 61, Fax: (0091 22) 22 02 54 93, mail, web
Postanschrift: Consulate General of the Federal Republic of Germany, ""Hoechst House"", 10th Floor, Nariman Point, 193 Backbay Reclamation, Mumbai 400 021, Indien
   
Indische Botschaft, Berlin Tiergartenstraße 17, 10785 Berlin, Tel.: 030-25 79 5-0, Fax: 030-25 79 5-1, mail, web
Ind. Generalkonsulat, Frankfurt Friedrich Ebert-Anlage 26, 60325 Frankfurt/M., Tel.: 069-1 53 00 50, Fax: 069-55 41 25, Öffnungszeiten: Mo-Fr 09.30-12.30 Uhr, mail.
Ind. Generalkonsulat, Hamburg Raboisen 6, 20095 Hamburg, Tel.: 040-33 80 36/ 33 05 57/ 32 47 44, Fax: 040-32 37 57, Mo-Fr 09.00-13.00, 13.30-17.00 Uhr, Visangelegenheiten 09.30-12.30 Uhr, mail
Ind. Generalkonsulat, München Widenmeyer Straße 15, 80538 München, Tel: 089-2 10 23 90, Fax: 089-21 02 39 70, Öffnungszeiten: Mo. - Fr. 09.00 - 13.00 und 13.30 - 17.30 Uhr
 
Busse Busse verkehren fast überall und die Preise sind für Europäische Verhältnisse extrem niedrig. In den meisten Städten finden sich große, z.T. extrem große Busbahnhöfe mit mehreren hundert Bussen. Es ist nicht immer leicht, den richtigen Bus mit der richtigen Destination zu finden. Einheimische sind aber im allgemeinen gerne behilflich.
Busfahren in Indien ist keine sichere Sache, so wie alle anderen Verkehrsmittel ebenfalls. Auf den langen Strecken, wie z.B. Madras - Bangalore sieht man unterwegs immer wieder LKW's, die umgekippt sind, Unfälle, an denen mehrere Autos beteiligt sind oder Busse, die von der Fahrbahn abgekommen sind. Wenn man auch eigentlich die Augen schließen müßte (am besten sitzt man nicht gleich in erster Reihe), so ist bei der allgemein üblichen Fahrweise doch erstaunlich, daß hier nicht mehr passiert. Wir sind häufig Bus gefahren und sind immer heile angekommen.
 
Einkaufen

In Indien lassen sich viele Dinge gut und günstig einkaufen. Jedoch ist nicht jeder Kauf ein Gewinn, denn Qualitätsunterschiede und Preise variieren nicht nur von Bundesstaat zu Bundesstaat, sondern auch von Geschäft zu Geschäft. Wir geben Ihnen im folgenden Einen Überblick, in welcher Gegend Sie am besten welche Art von Gegenständen kaufen können: Einkaufstips

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Flugzeug Inlandsflüge werden in Indien v.a. durch 3 Gesellschaften angeboten: Indian Airlines, Sahara Airlines und Jet Air. So gibt es ca. 70 verschiedene Destinationen in Indien, die von diesen Airlines angeflogen werden. Tickets, die man in Deutschland im voraus kaufen kann sind mit Vorsicht zu genießen. Insbesondere bei Paketen sollte zuvor sichergestellt sein, daß alle Flüge feststehen. Umbuchung vor Ort ist zwar zumeist möglich aber oft mit größeren Problemen behaftet.
 
Fotografieren

Wer nach Indien fliegt, der möchte im allgemeinen Fotografieren. So viele Motive und Gelegenheiten, wie sie sich hier bieten, sind in kaum einem anderen Land zu holen. Es scheint fast so, als könne man die Kamera hinhalten, wo man möchte - alles ist neu und anders.
Nun ist das Foto- und Filmmaterial in Indien teuer, wer es vor Ort kauft muß zudem damit rechnen, daß es schlecht (warm) gelagert wurde und alt ist. Man sollte es also unbedingt aus Deutschland mitbringen. An den meisten Flughäfen von Indien steht zwar an den Röntgengeräten, daß Filme nicht beschädigt würden, die Erfahrung zeigt aber, daß man die Filme am besten getrennt am Gerät vorbeigibt. So stellt man sicher, daß das Material nicht beschädigt wird.

So schön und vielfältig die Motive in Indien sind, einige Dinge dürfen nicht fotografiert werden. Zu den verbotenen Motiven zählen sämtliche Mititäreinrichtungen, Flughäfen, Bahnhöfe und verschiedene Gebiete von Stammesfürsten. Auch für einige historische Denkmäler bedarf es einer Sondergenehmigung, die vom Archeological Survey of India ausgestellt wird. Schleppern und "Lizenzgebern" auf der Straße sollte man allerdings kein Geld geben. Sie sind i.d.R. nicht befugt Autorisierungen zu geben.

Auch möchten wir an dieser Stelle davon abraten, Menschen Geld zu geben, die bereits vor der Anfrage eines Bildes Geld dafür erbitten. Das zieht das ohnehin schon schlechte Bild des Tourismus nicht in ein besseres Licht. Im nachhinein (nach dem Foto) ist es angebrachter, da es nicht unbedingt auf das Foto zu beziehen sein muß. Achten Sie jedoch darauf, wer sich in der Gegend befindet - es können die unterschiedlichsten Reaktionen erwartet werden, die nicht immer angenehm sind.

Sollten Sie mit einer Digitalkamera fotografieren, dann schauen Sie sich diesen Online-Service an. Bildpartner.de hat sehr günstige Angebote, mit denen örtlich ansässigen Fotogeschäften meist nicht standhalten können.
Tips für gute Fotos finden Sie insbesondere unter Fotografie-guide.de.

 

 
Geld Die Indische Währung ist die Rupie (Rs oder INR) und sie besteht aus 100 Paise. Scheine werden in den Werten 500, 100, 50, 20, 10 und 5 Rupies gehandelt, Münzen zu 5, 2 und 1 Rupie (nicht mehr hergestellt) sowie 50, 25 und 10 Paise. Die Tatsache, daß große Scheine für westliche Verhältnisse noch rel. wenig Wert haben, wird man i.A. einen großen Bündel an kleineren Geldscheinen in der Tasche haben. Neben den unbequemen Nachteilen hat es jedoch den Vorteil, daß man immer Kleingeld für das Taxi etc. parat hat. Die aktuellen Wechselkurse können im waehrungsumrechner geprüft werden.

Der Geldwechsel an sich darf nur bei offiziellen Wechselstuben oder Banken erfolgen. Übliche Öffnungszeiten sind Mo-Fr 10.00-14.00 Uhr und Samstag 10.00-12.00 Uhr. Wer Geldscheine bekommt, sollte darauf achten, daß sie nicht beschädigt sind, da sie sonst von niemandem mehr entgegengenommen werden. Am einfachsten können US-Dollar, Euro und Britische Pfund gewechselt werden.

Gängige Kreditkarten sind Eurocard, MasterCard, Diners Club, American Express und Visa. Man sollte darauf achten, daß man die Karte nicht aus den Augen läßt und nur bei seriösen Geschäften damit zahlt.

Ansonsten empfehlen wir, Reiseschecks mitzunehmen, sofern sie von den Banken noch ausgestellt werden. Sie können bei Banken, in größeren Hotels und sogar in zahlreichen Geschäften eingetauscht werden. Sie sollten unbedingt in US-Dollar oder britischen Pfund ausgestellt werden.

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Hinduismus

Der Hinduismus ist in Indien die größte Religionsgruppe. Wesen des Hinduismus sind v.a. vier Grundsätze: Kharma als eine Art seelisches Konto für gute/schlechte Führung, Samsara als Kette der Wiedergeburten, Moksha als geistige Befreiung von den Wiedergeburten und Ahimsa als Schonung alles Lebendigen.
Daneben haben die Hindus drei Naturgesetzte (sog. Dharma): die Ewige Harmonie des gesamten Universums, das Kastensystem und Relationen zwischen Kasten und der Moralkodex, dem jeder folgen sollte.

 

 
Hotels Es gibt eine große Auswahl an Hotels in Indien, von billigen Gästehäusern für Rucksacktouristen bis hin zu 5-Sterne Resorts für Luxus-Liebhaber. Die Preise hierfür reichen von knapp 1 Euro für spartanische Zimmer ohne Klimaanlage, Dusche und Toilette bis zu 500 Euro oder mehr für luxuriöse Suiten mit allem nur erdenklichen Komfort.
 
Impfungen

Impfungen:
Wenn es um Indien geht, so sollte man ausreichend Vorsorge treffen, um sich angemessen zu impfen. Mindestens Hepatitis A (evtl. B) ist neben den in Deutschland selbstverständlichen Impfungen (Tetanus etc.) ein Muß.

Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amts gibt Ihnen aktuelle Empfehlungen zur jeweiligen Reisezeit. So kann auch der Impfschutz gegen Tollwut sinnvoll sein, abhängig davon, in welcher Region Sie sich vervorzugt aufhalten. Diese und andere Fragen sollten in einem persönlichen Beratungsgespräch mit dem Tropenarzt bzw. dem Impfarzt mit tropen- und reisemedizinischer Erfahrung entschieden werden. Eine gültige Gelbfieberimpfung wird bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet verlangt.

Prophylaxe:
Malaria ist in Indien ernst zu nehmen, besonders wer in feuchte Gebiete fährt. In den letzten Jahren hat sich herausgestellt, daß viele Mückenstämme gegen Profilaxen immun geworden sind, so daß die Vorsorgemedikamente häufig nicht mehr richtig helfen (siehe unter Mücken). Durch hygienisches Essen und Trinken (nur Abgekochtes, nicht nur lau Aufgewärmtes) und Mückenschutz (Repellentien, Mückennetz, bedeckende Kleidung, Verhalten) können Durchfall und andere Infektionserkrankungen vermieden werden.

Tollwut:
Wer lange Zeit in Indien verweilt und viel im Freien verweilt, für den empfielt es sich, eine Impfung gegen tullwut zu bekommen. Alleine in Mumbai werden jährlich über 20.000 Menschen von tollwütigen Hunden gebissen, so daß die Gefahr durchaus gegeben ist. Wer keine Impfung bekommen hat und von einem Hund gebissen wird, sollte sich unverzüglich eine Tollwut-Impfung vor holen, auch nur bei Verdacht. Sind die Symptome (Lichtscheu, Krämpfe, Abneigung gegen Wasser) erst einmal ausgebrochen, so führt die Viruskrankheit unweigerlich zum Tod.

 
Information Indisches Fremdenverkehrsamt (auch für Österreich und Schweiz)
Basler Straße 46, D-60329 Frankfurt/M.
Tel: (069) 242 94 90. Fax: (069) 24 29 49 77 oder 23 47 24.
E-Mail, Internet
Mo-Fr 09.00-13.00 und 13.30-17.30 Uhr.

Tourism of India
88 Janpath, IN-New Delhi 110 001
Tel: (011) 332 00 05/08. Fax: (011) 332 01 09.
E-Mail, Internet

India Tourism Development Corporation Ltd (ITDC)
Jeevan Vihar, 3rd Floor, 3 Sansad Marg, IN-New Delhi 110 001
Tel: (011) 336 16 07, 334 44 33. Fax: (011) 334 31 67, 34 44 15.
Internet

Weitere lokale Fremdenverkehrsämter der einzelnen Städte Indiens finden Sie hier.

 
Internet In den großen Städten findet man einige Internet-Cafés, die zwar zumeist nicht sonderlich schnell sind, aber ihre Dienste zum Versenden von mails durchaus tun. Teilweise sind auch in kleineren Ortschaften bereits Internetzugänge vorhanden, und können z.B. in Geschäften gemietet werden.
Die beiden großen Providor sind VSLnet und Narmada.

 
Kastensystem

Die mit dem Sanskrit verbundene Kultur Indiens hat vier Kasten zum Ursprung, die eine Art soziale Hierarchie kennzeichnen.

Man unterscheidet die Brahmanen (Priester, Richter), die Kshatriyas (Soldaten, Administratoren, Fuersten), die Vaishyas (Handwerker, Kaufleute, Farmer) und die Sudras (Bedienstete, Diener). Brahmanen, Kshatriya und Vaisya sind sog. Arya, also Vornehme, Adelige und Reine, eine Art Ehrentitel, die Ihnen das Recht auf sog. Zweimalgeborenwerden gibt. Nicht aufgefuehrt unter den o.g. Kasten sind die sog. Unberuehrbaren, also kastenlose. Sie haben nicht das Recht, einer Kaste anzugehören und man nannte sie insbesondere deshalb Unberuehrbare (untouchables), da man befuerchtete sich Krankheiten o.ae. zuzuziehen, wenn man sie beruehrte.

Man ist von Geburt an einer Kaste zugeordnet, d.h. mit der Familie wird man hineingebohren, und bleibt in ihr ein Leben lang. Nur die Art des Lebens kann darüber entscheiden, ob man bei der Wiedergeburt in eine höhere Kaste aufsteigt.
Wenn heute in der Geschaeftswelt Indiens die Kasten keine grosse Rolle mehr spielen, so sind sie doch in den meisten Teilen Indiens noch einer der bedeutendsten Bestandteile des taeglichen Lebens. Hochzeiten zwischen den Kasten bereiten nicht nur grosse Probleme, sondern sind oft auch unvorstellbar.

 
Kino & Filme Die indische Filmindustrie produziert jährlich um die 1.000 Filme, weitaus mehr, als es Hollywood schaffen könnte. Daß das mit Qualitätseinbußen einhergeht, scheint auf der Hand zu liegen. Dennoch ist es sehr empfehlenswert, sich im Laufe der Indienreise einen typischen Masala-Movie anzusehen. Wir haben uns Bollywood angesehen, lesen Sie mehr dazu hier.
 
Kleidung

In Indien hängt die mitzunehmende Kleidung sehr von der Region ab, in die man fährt. Das sollte man zuvor durch Klimatabellen prüfen. So hängt es auch sehr von der Jahreszeit ab. So wird für das warme Wetter leichte Kleidung empfohlen. Insbesondere für abends ist wegen der Mücken lange Kleidung empfehlenswert. In der Monsun-Zeit sollte man einen Regenschutz mitnehmen, da es bisweilen tagelang regnen kann, ohne daß es aufhört. Vermeiden sie in warmen Regionen synthetische Stoffe und nehmen statt dessen Baumwoll-Kleidung mit.
In kühleren Gebieten sollte man durchaus Pullover und im Winter auch einen Annorak oder eine warme Jacke mitnehmen.

Kleidung ist in Indien sehr günstig, und so kann man auch immer unterwegs noch was kaufen.

 
Klima/Wetter

Indien kann man besonders gut in unserem Winter bereisen. Zu detaillierten Informationen schauen Sie bitte auf unsere Wetter-Seiten.

 

 
Mücken / Mosquitos Wer nach Indien fährt, der sollte sich gut auf Mücken vorbereiten, denn davon gibt es hier viele. Sie sind nicht nur lästig, sondern können auch Krankheiten wie Malaria oder Dengue-Fieber übertragen. So gibt es mehrere Möglichkeiten der Abwehr, wobei wir mit der medikamentösen beginnen möchten:
1. Prophilaxe: Auf dem Markt werden verschiedene Medikamente zur Vorsorge angeboten. Sie reichen von Resorchin über Paludrine bis hin zu Laream und weiteren. Viele dieser Medikamente müssen täglich eingenommen werden und stellen eine erhebliche Belastung für den Magen und den ganzen Organismus dar. Da viele Mückenstämme gegen einige dieser Medikamente resistent sind, wird heute häufig wird von Ärzten empfohlen, nur bei akutem Malaria-Ausbruch entsprechende Medikamente parat zu haben (z.B. Laream). Da das von der jeweiligen Region, Jahreszeit und auch vom eigenen Körper abhängig ist, empfehlen wir, sich mit dem Tropeninstitut und dem Hausarzt zuvor abzustimmen.
2. Kleidung: insbesondere abends sollte man helle und lange Kleidung tragen. Mücken werden durch dunkle Kleidung angezogen, helle Kleidung wird eher gemieden
3. Spray/Creme: insbesondere für Abends ist Mückenspray oder Mückencreme recht effektiv. Vorsicht jedoch, wer sich am Folgetag stark der Sonne aussetzt: Rückstände können leicht mit den Sonnenstrahlen reagieren und zu rotem Ausschlag führen. Am besten meidet man zu starke Sonneneinstrahlung.
4. Mückennetz: ein Mückennetz ist für die Nacht sehr gut, sofern es sich im Zimmer anbringen läßt. In den Meisten Zimmern gibt es jedoch irgendeine Art von Hilfshaken, Lampe o.ä., an dem man das Netz hängen kann. Für die Befestigung am Bett benötigt man mindestens 20-30 Sicherheitsnadeln (kleine). Wichtig dabei ist, daß sie in regelmäßigen Abständen an das Bettlaken befestigt werden, so daß keine Lücke bleibt. Mücken und alle weiteren Arten von Insekten sind in nicht klimatisierten Räumen sehr aggressiv und kommen durch die kleiensten Ritzen.
5. Klimaanlage: die Klimaanlage verhindert, daß Insekten ins Zimmer kommen, und - sofern sie bereits drin sind - daß sie sich dort viel bewegen. Wer also nur kurze Zeit in Indien ist, für den ist die Klimaanlage sicher das geeigneteste Mittel, um sich vor Mücken zu schützen. Bei längerem Aufenthalt empfehlen wir keine Klimaanlage, da sie langfristig die Bronchen schädigt. Insbesondere sollte darauf geachtet werden, daß die Filter regelmäßig gewechselt werden.
6. Gebiet: am besten meidet man sumpfige Gebiete, oder Gebiete, in denen sich Mücken besonders wohl fühlen (Wald, Feuchte Gebiete, etc.). Für das Dengue-Fieber gilt, daß man sich von sehr dreckigen Gegenden fern halten sollte.

 

 
Motorrad / Vespa

Es gibt einige Gegenden in Indien, in denen man eine Vespa oder ein Motorrad mieten kann. Dazu gehört z.B. Goa und Puri. Dabei hängt der Preis nicht nur von dem Modell ab, sondern auch von Länge der Miete, Alter des Fahrzeugs und von der Saison. Eine Vespa kostet so zwischen 3 und 15 USD pro Tag.
Wichtig ist, daß man einen gültigen Führerschein, Papiere und einen Helm dabei hat. Helmpflicht besteht seit dem Jahr 2000 und die Polizei freut sich über jeden Touristen, der "zuviel Geld" hat, um sich Strafen zu leisten (sie erwarten dann zumeist ein Bestechungsgeld).
Der wichtigste Punkt jedoch ist, daß der Straßenverkehr (siehe Verkehr) in Indien sehr gefährlich ist. Die einzige Regel die es gibt heißt "es gibt keine Regel". Und dementsprechend sollte man sich verhalten. Viele Touristen übertreiben es, und so verunglücken jährlich mehr als eine Handvoll Touristen tödlich.

 

 
Post

Die Post ist eine eigene Sache. Wer in Indien einen Brief losschickt, der muß damit rechnen, das er entweder nie ankommt, oder daß er schon mal bis zu 7 Monaten benötigt. In den großen Städten ist die Post schon sehr viel zuverlässiger. Die meisten Postämter haben Mo.-Fr. von 10-17 Uhr geöffnet, Sa. von 10-13 Uhr. Die Luftpost nach Deutschland benötigt i.d.R. etwa 7 Werktage.
Ein guter Ratschlag ist es, darauf zu achten, daß ein Stempel auf die Briefmake gesetzt wird. An vielen Postämtern wird bisweilen die Briefmarke wieder abgemacht (nachdem der Kunde fort ist) und der Brief verschwindet im Müll.

 

 
Religion In Indien sind 81% der Bevölkerung Hindus, etwa 12% sind Moslems (8% Sunniten, 3% Schiiten), 2,3% sind Christen, 2,1% sind Sikhs und knapp 1% sind Buddhisten. Daneben gibt es noch eine Reihe weiterer Religionsgemeinschaften, von denen insbesondere die Jains erwähnt werden sollten.

Siehe weiter unter Religionen.

 

 
Reiseapotheke

Für Indien ist es ratsam eine gut zusammengestellte Reiseapotheke mitzunehmen.

Medikamente: Tabletten gegen Durchfall oder Kopfschmerzen, Sonnencreme, Wundsalben und Verbandszeug sollten in jedes Gepäck. Gegen Durchfall schütz man sich am besten, indem man nur abgekochte Dinge ißt, viel trinkt (keine Eiswürfel und nur offiziell verkaufte Flaschen!) und nur Früchte ißt, die zu schälen sind (cook it, peel it or leave it...). Auch sollte man keine Flaschen von Leuten auf der Straße kaufen, da sie oft mit Leitungswasser abgefüllt werden und mit einer Verschlußmaschine wieder verschlossen werden. Gegen Durchfall empfehlen wir neben den eigentlichen Mitteln (wie Immodium) ein Electrolyt-Glocose-Mittel mitzunehmen, da es verhindert daß man "austrocknet".

Nadel & Faden: Abhängig davon, wo und wie man sich in Indien aufhält, kann es sinnvoll sein, selbst Operationsprodukte (Skalpel, Spritzen etc.) mitzunehmen. Gerade auf dem Land kann es passieren, daß man auf Ärtze trifft, die Spritzen mehrfach benutzen. Wer also seine eigenen Artikel nicht dabei hat, sollte hierauf besonders achten.

 

 
Polit. Spannungen

Indien hat mit vielen innen- und außenpolitischen Spannungen zu kämpfen. Die größten Probleme bestehen in der Überbevölkerung, der ungeheuren Armut, politischen regionale Ansprüche auf Land und z.T. auch das Kastensystem. In der Folge gibt es für einige Regionen zeitweilig und auch für längere Zeit ein Reiseverbot (z.B. Kashmir). Besondere Genehmigungen kann man sich vor Antritt der Indienreise im Indischen Konsulat in Deutschland ausstellen lassen, sofern man ein begründetes Interesse vorweisen kann.
Armut zeigt sich nicht nur auf dem Land, sondern v.a. in den Slum-Gebieten großer Städte. Bombay hat den vermutlich größten Slum ganz Asiens, und Touristen sind gut beraten, wenn sie hier nicht hineinlaufen. Auch Polizei wagt sich in die größtenteils Mafia-kontrollierten Gebiete nicht hinein, so daß es für Touristen sehr gefährlich werden kann.
Weiterhin gibt es in verschiedenen Regionen Indiens immer wieder Spannungen aufgrund von religiösen Minderheiten. So sind insbesondere Streitigkeiten zwischen Hindus, Moslems und Sikhs an der Tagesordnung. Massaker und Morde sind keine Seltenheit.

 

 
Reisebeschränkungen Es gibt in Indien verschiedene Sperr- und Schutzgebiete, für die starke Reisebeschränkungen gelten. Um sie zu bereisen sind Sondergenehmigungen von der Botschaft bzw. der indischen Regierung nötig, und diese sind bisweilen nur mit besonderer Begründung zu bekommen. Der Status solcher sog. Protected Areas oder Restricted Areas kann sich kurzfristig ändern, jedoch sind in den letzten Jahren folgende Landesteile immer wieder darunter gewesen: Kashmir, Arunachal Pradesh, Lakshadweep-Inseln, Manipur, Mizoram, Nagaland, Andamanen und Nicobaren, Sikkim.
Um Enttäuschungen vorzubeugen, empfehlen wir, sich kurzfristig beim Indischen Fremdenverkehrsamt in Frankfurt zu informieren und Genehmigungen für diese Regionen frühzeitig zu beantragen. In Indien können solche Genehmigungen vom Ministry of Home Affairs, den Foreign Regional Registration Offices und dem Chief Immigration Offices an Flughäfen (Madras, Neu Delhi, Bombay, Kalkutta) ausgestellt werden.
 
Schlepper Schlepper sind Personen, die Touristen in dichten Touristengegenden abfangen, um sie unter irgendeinem Vorwand zu Käufen oder Führungen zu bewegen. Sie sind außerordentlich lästig, und da sie v.a. in Indien besonders gewitzt sind, ist es ratsam, vorbereitet zu sein. Dazu hier mehr.
 
Sprache

Als Reisender kommt man in Indien relativ gut mit Englisch zurecht. Wenn die Sprache uns auch bisweilen als "Indglisch" vorkommt, so wird man sich doch wundern, wenn der eine oder andere Inder weitaus besser Englisch spricht, als der geneinübliche Tourist. Viele Inder, v.a. die wohlhabenden, wachsen in englischsprachigen Schulen auf, was uns im allgemeinen "verwehrt" bleibt.

Nationalsprache ist Hindi (Devanagri-Schrift), allerdings gibt es faktisch eine Vielzahl anderer Sprachen, abhängig davon wo man sich befindet. So versteht ein Inder aus Varanasi die Menschen in Madras ebensowenig, wie ein Deutscher einen Griechen. So gibt es In Indien offiziell 17 gleichberechtigte Regionalsprachen, die vier Sprachstämmen zugeteilt sind:
Indoeuropäisch: Hindi, Marathi, Bengali, Nepali. Zu dieser Kategorie gehören fast alle modernen und alten Sprachen Europas. Sie sind vom Sanskrit abgeleitet und werden insbesondere in Nord-Indien und im Nepal gesprochen.
Drawindisch: Tamil, Cannada, Telegu, Malayalam. Die Sprachen werden in den jeweiligen Bundesstaaten gesprochen.
Austro-Asiatisch: Stämme in Zentral-, Ost- und Nordost-Indien, zentralindische Hochebene
Tibetisch-Burmesisch: wird von höchstens 1% der Bevölkerung gesprochen, im Himalaya und im Nordosten von Indien.
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Für die Reise
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Strom In fast ganz Indien herrscht 220 Volt Wechselstrom mit 50 Hz; Insbesondere in den Großstädten kann man sich zumeist auf ein einheitliches System verlassen, in wenigen Gegenden findet man jedoch auch Gleichstrom. Auf dem Land muß man mit stärkeren Spannungsschwankungen rechnen. Adapter zu den deutschen Steckern sind unbedingt notwendig. Mit Stromausfällen muß häufig gerechnet werden, z.T. können sie mehrere Stunden bis Tage andauern.
 
Taxi Das Taxi ist DAS Fortbewegungsmittel in Indien. Nun ist Taxt nicht gleich Taxi. So gibt es richtige Taxis, also Autos, und es gibt die Rickshaws, mehr oder weniger fahrtüchtige motorisierte Dreiräder. Sie verbreiten einen unbändigen schäppernden Lärm, von ihnen gibt es viele Millionen und wer bis dato noch nicht handeln konnt, lernt es spätestens mit den Ricksha-Fahrern. Man sollte darauf bestehen, das das Taxameter eingeschaltet wird. Wenn das nicht geht (das ist von Region zu Region unterschiedlich, z.T. funktionieren sie nicht mal), sollte ein Preis ausgehandelt werden. Am besten fragt man dann nach einem Preis, reflektiert ihn und verhandelt notfalls. Man wird nach kurzer Zeit herausfinden, daß die Preise für den gleichen Weg 2-mal, 5-mal, aber auch 20-mal teurer sein kann, als ihn Einheimische bezahlen. Das ist nun mal die Last der Besucher, die sich noch nicht so gut auskennen. Und man kann von einem ausgehen: 99,9% der Fahrer versuchen, den Touristen übers Ohr zu hauen. Auf der anderen Seite ist es durchaus in Ordnung, wenn hier ein wenig mehr verdient wird. Das sei jedem selbst überlassen. Man sollte jedoch den Ricksah Fahrer nicht im Ungewissen lassen, daß man den richtigen Preis kennt.
 
Telefon Telefonverbindungen in Indien sind prinzipell schlecht bis recht. In Indien selbst sind Gespräche zumeist aber nicht sehr teuer. Niedrigpreisige Hotels sind selten mit Telefon ausgestattet, aber auch in den hochpreisigen Hotels sind Direktwahlverfahren ins internationale Netz selten. Zumeist bietet es sich an auf der Straße nach der Aufschrift "ISD" zu suchen, die die Möglichkeit einer internationalen Verbindung bezeichnet. Lassen Sie sich am besten vor dem Gespräch den Minutenpreis nennen.
Mobiltelefone (Handy): der in Europa übliche Handyfrequenzbereich GSM 900. Netzbetreiber gibt es folgende: Bharti Cellular, BPL Cellular, SkyCell, Spice Cell. Auf dem Land hat man größtenteils keinen Empfang, in den größeren Städten ist der Empfang meist gut. Man sollte sich vor Antritt der Indienreise bei der eigenen Telefongesellschaft über die Gesprächskosten in Indien informieren.
Die Landesvorwahl für Indien ist +91.
 
Tollwut

In Indien laufen sehr viele herrenlose Hunde umher und Tollwut ist keine Seltenheit. So werden in Indien jährlich etwa 15.000 Menschen von tollwütigen Hunden gebissen, und das ist Grund genug, vorsichtig zu sein. Kommen Sie freilaufenden Hunden in Indien nicht zu nahe. Wer gebissen wird, sollte sich schnellstmöglich beim nächsten Arzt impfen lassen.

 
Trinkgeld

Trinkgelder sind in Indien sehr gerne gesehen und werden zumeist auch erwartet. Ein angebrachtes Maß sind 5-10%, man sollte aber, auch aus Rücksicht nachfolgenden Touristen gegenüber, nicht zu weit drüber hinausgehen. Wer etwas Gutes tun möchte, dem empfehlen wir, das unabhängig von einer gelieferten Leistung zu tun, und dann auch dort, wo es nötig ist.

 
Unterkünfte Es gibt eine große Auswahl an Unterkünften in Indien, von billigen Gästehäusern für Rucksacktouristen bis hin zu 5-Sterne Resorts für Luxus-Liebhaber. Die Preise hierfür reichen von 150 Rupies für spartanische Zimmer ohne Klimaanlage, Dusche und Toilette bis zu 30.000 Rupies oder mehr für luxuriöse Suiten mit allem nur erdenklichen Komfort.
 
Vegetation Abhängig vom Klima und der geografischen Lage existieren unterschiedliche Waldtypen. An der südlichen Malabarküste findet man tropischen und quasi immergrünen Regenwald, im nordindischen Tiefland findet man Monsunwald und sog. Trockenwälder im Dekhan.
 
Verkehr Der Verkehr in Indien ist so verschieden zu dem unseren, daß eine Reihe von Vorsichtsmaßnahmen nötig sind, um das Land wieder heile zu verlassen.
Man sollte im indischen Straßenverkehr keine Hände oder Arme aus dem Fenster haengen (lassen). Vorbeifahrende Autos fahren so dicht, dass schwere Verletzungen entstehen können.
Einbahnstraßen sind in Indien nicht immer Einbahnstraßen. So kommt es durchaus haefig vor, dass in voll befahrenen Einbahnstrassen ein oder zwei Autos versuchen, umgekehrt hineinzufahren, und das auch bis zum Schluß durchhalten, trotz der vielen Huperei, oder gerade deshalb...?
Fährt man auf der Autobahn (Fast Way, High Way...), so muss man sich nicht wundern, wenn man plötzlich drei LKW vor sich sieht, alle in einer eigenen Spur, von den jeder versucht den anderen zu überhohen. Alle fahren ca. 30-50km schnell, und wenn man näher kommt, so erkennt man, dass vor diesen LKW noch weitere 20-30 LKW mit ähnlichen Überholmanövern beschaeftigt sind. Und an denen muss man – wenn man überholen möchte – ja auch noch vorbei.
Abblendlicht gibt es in Indien quasi nicht, bzw. Es benutzt fast keiner. Was hier zählt ist Stärke. Wer also abends auch der Landstraße unterwegs ist, wird bei einem entgegenkommenden Fahrzeug eher mit den folgenden drei Varianten zählen müssen: durchgängig Fernlicht, Standlicht oder gar kein Licht. Das ist insbesondere für die gefährlich, die das nicht gewohnt sind, denn:
-
das Fernlicht wird evtl. Erst kurz vorher angemacht, was extrem blendet und völlig verwirrend ist
man kann sich nicht sicher sein, um was für ein Fahrzeug es sich handelt, wenn Standlicht oder gar kein Licht genutzt wird
-
Fernlicht wird so blenden, dass man einige Sekunden benötigt, um wieder richtig sehen zu können
 
In Indien herrscht Linksverkehr. Das ist nun keine absolute Regel, denn das was man bei uns Geisterfahrer nennen würde, steht hier geradezu auf der Tagesordnung. Also, langsam fahren schont das eigene und entgegenkommende Leben.
Regeln wie „Rechts vor Links“ machen in Indien keinen Sinn. Vielmehr gilt hier die Regel „der Stärkere hat Vorfahrt“. So stelle man sich den Verkehr wie einen riesigen Armeisenhaufen vor, in dem sich jede Armeise (Auto) ihren Weg bahnt, ohne die nächste anzustossen. Genauso läuft es in Indien, und man wird schnell bemerken, daß das besser geht, als man es vermutet hätte.
  Bei Ampeln sollte man darauf achten, ob Polizisten den Verkehr regeln. Das geschieht relativ häufig, und oft bemerkt man es erst, wenn die Autos hinter einem bei roter Ampel zu hupen und zu fahren beginnen.
  Verkehrsberuhigungen und Schlaglöcher findet man überall. Die Strassenzustände sind katahstrophal schlecht, und so ist es äußerst ratsam langsam zu fahren. Kleine Wellen in der Strasse (Verkehrsberuhigungen) werden nur selten angekündigt, und so muss ein Schnellfahrer damit rechnen, bei Gelegenheit neue Achsen zu kaufen.
  Gehupt wird für den ungeübten Fahrer immer. Wer aufmerksam den Strassenverkehr beobachtet, wird jedoch bemerken, dass das meiste Hupen zwar völlig übertrieben ist, aber zweckmaessig richtig eingesetzt wird: als Warnzeichen (z.B. vor Kurven), als Ankündigung (z.B. vor dem Überholen), als Aufforderung (z.B. damit der Vordermann beiseite fährt), etc. So gibt es unzählige Stadtteile, in denen es keine hupfreie, also ruhige Sekunde gibt.
 
Visum/Reisedokumente

Ein Visaformular erhalten Sie hier: Visumformular

Für die Einreise nach Indien benötigt man einen noch mind. 6 Monate gültigen Reisepaß (deutscher Kinderausweis wird anerkannt) und ein Visum (außer Staatsangehörige aus Bhutan, Nepal und Malediven. Staatsangehörige aus Afghanistan und Pakistan haben zumeist mit einem Einreiseverbot zu rechnen, insbesondere, wenn ein Stempel aus Pakistan im Reisepaß ist).
Wer nur einen Zwischenstop in Indien hat (Transit), darf den Transitbereich nicht verlassen und muß innerhalb von 24 Stunden weiterreisen. Folgende Visaarten werden in Abhängigkeit von Länge und Art des Besuches ausgestellt: Visaarten: u.a. Transit-, Touristen-, Geschäfts-, Studenten- und Langzeitvisa.

Das Visum ist vor der Reise nach Indien beim Indischen Konsulat in Deutschland bzw. bei der Konsularabteilung der Indischen Botschaft in Deutschland zu beantragen. Da die Wartezeiten z.T. lang werden können (offiziell: 1 Tag bei persönlichem Gang, 1 Woche per Post), empfehlen wir, das Visum schon 4 Wochen vor Antritt der Reise zu beantragen, damit bei Komplikationen noch genügend Zeit bleibt.
Für deutsche Staatsangehörige gelten folgende Gebühren:

Transitvisum 12 Euro 15 Tage Gültigkeit, Aufenthalt von 72 Std
Touristenvisum 50 Euro bis zu 6 Monate Gültigkeit; mehrmalige Einreise
Geschäftsvisum 80 Euro bis zu 1 Jahr Gültigkeit, mehrmalige Einreise
Studentenvisum 93 Euro 1-5 Jahre Gültigkeit, mehrmalige Einreise
Langzeitvisum 160 Euro 1-5 Jahre Gültigkeit, mehrmalige Einreise

Es sind zur Beantragung des Visums folgende Unterlagen einzureichen:

1.
Reisepaß, der noch mindestens 6 Monate gültig ist. 
2.
Ausgefüllter Antrag 
3.
2 Paßbilder 
4.
Postanweisung oder Scheck 
5.
Frankierter und adressierter Rückumschlag (am besten als Einschreiben) 
6.
bei Geschäftsvisum: Begleitschreiben der Firma mit Angaben über Zweck und Dauer des Aufenthalts.
7.
bei Studentenvisum: Einschreibungsbestätigung der Schule / Universität.

 

 
Zeit Im Winter liegt Indien +4,5 Stunden vor unserer Zeit, im Sommer sind es +3,5 Stunden.
 
Zoll

Folgende Artikel dürfen zollfrei nach Indien eingeführt werden: 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak, 1 Liter alkoholische Getränke, 250 ml Eau de Toilette, Artikel für den persönlichen Bedarf oder Geschenke bis zum Wert von 600 Rs (Ausländer) oder 3000 Rs (Inder).

Einfuhrverbot besteht für Betäubungsmittel, Pflanzen, Waffen, Gold- und Silberbarren sowie Münzen, die keine Zahlungsmittel mehr sind. Der Besitz von schon nur kleinen Mengen an Drogen wird mit sehr hohen Haftstrafen bestraft. Die Einfuhr und Ausfuhr der Landeswährung ist ebenfalls untersagt.

Hochwertige Gegenstände wie Laptops, Videokameras o.ä. sowie Devisen im Wert von mehr als 5.000 USD müssen bei der Einreise deklariert werden. Bei Verstößen gegen diese Zollvorschriften droht eine Verhaftung bei der Ausreise.

 
Wittwenverbrennung In der Kriegerkaste gab es etwa ab dem 4. Jht n.Chr. hoch angesehene Gelegenheiten, bei denen sich Frauen von verstorbenen Männern aus Treue und anderen Tugenden selbst verbrannten. Erst im Laufe der späteren Jahrhunderte wurde daraus ein allgemein anerkannter und auch erwarteter Brauch. Sati, die Ehefrau Shivas, warf sich nach der Mythologie durch die Mißachtung Shivas durch die Götter ins Opferfeuer. Sati (Sanskrit) ist daher der Ausdruck für Wittwenverbrennung. Sie wurde später durch die Britten verboten, jedoch ist sie bis heute immer wieder anzutreffen.
 
Zugfahren

Wer Indien hautnah erleben möchte, der fährt am besten mit dem Zug. Indien hat das zweitgrößte Eisenbahnnetz der Welt mit über 7.000 Bahnhöfen und das Reisen ist günstig, z.T. sehr günstig. Neben Expresszügen, die die größeren Städte miteinander verbinden, verkehren in vielen Regionen noch Dampflokomotiven. Die Züge sind oft völlig überfüllt und es ist eine Erfahrung fürs Leben. Haben Sie v.a. in Zügen, die von und zu Touristenorten verkehren, ein besonderes Auge auf Ihre Wertsachen. Am besten halten Sie sie eng am Körper.
Empfehlenswert ist der Indrail Pass. Inhaber dieses Passes brauchen keine Reservierungsgebühren bzw. Schlafwagenzuschläge zu zahlen. Wenn das Ticket einmal gekauft ist, stehen keine weiteren Formalitäten mehr bevor. Auch für eine weitere Reise muß kein anderes Ticket gekauft werden. Der Paß kann auch in Deutschen Reisebüros ausgestellt werden oder aber in Frankfurt bei der Asra Orient Reisen GmbH, Tel: 069/256272-0, Fax: 069/256272-74, email.

In den Ferienzeiten sollte man unbedingt frühzeitig buchen, am besten einige Tage vor Fahrtantritt.

Wer etwas Besonderes der Luxusklasse erleben möchte, kann von Delhi aus eine unvergeßliche 8-tägige Reise durch Gujarat bzw. Rajasthan machen. Der Royal Orient und Palace on Wheels bieten die Vorzüge im Stil eines Maharajas.

   

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