Yoga

Yoga ist im Grunde eine indische Philosophie, die bis in das Jahr 400 vor Christus zurück reicht, wo der Begriff in den mittleren Upanishaden beschrieben wird. So wird Yoga (in Deutschland auch "Joga" geschrieben) als eine Art Integration geistiger und körperlicher Übungen verstanden, welche die Vereinigung von Geist, Körper und Seele zum Ziel hat.
So existieren heute eine Vielzahl von Yoga-Arten, die sich durch ihren Tendenzen einordnen lassen in eher körperliche, eher geistige oder eher seelische Richtungen.
Durch das Zusammenspiel dieser Tendenzen unterscheidet man heute vor allem die folgenden Yoga-Arten:

  • Körperlich orientiert: Hatha-Yoga, Kundalini-Yoga, Mantra-Yoga
  • Geistig orientiert: Savikalpa-Yoga, Laya-Yoga, Kriya-Yoga
  • Seelisch orientiert: Yantra-Yoga, Samadhi-Yoga, Dhyana-Yoga

Weitere Yoga-Arten sind der Bhakti-Yoga, der Jnana-Yoga und der Karma-Yoga.
Die in der westlichen Welt wohl bekannteste Form des Yoga ist der sog. Hatha-Yoga, der vor allem körperliche Übungen und Atemübungen beinhaltet.
 

Aufgrund der Beliebtheit des Hatha-Yogas, möchten wir im Folgenden die 10 Grundregeln des Hatha Yogas benennen, welche die Grundpfeiler darstellen: 

1. Ahimsa - nicht verletzen
2. Astiya – nicht stehlen
3. Satya – nicht lügen (Objektivität)
4. Brahmacharya – Einhaltnug sittlicher Regeln und bewußter Umgang mit Sexualität
5. Aparigraha – nicht begehren
6. Saucha – die Reinigung von Körper und Geist
7. Santosha – Zufriedenheit
8. Tapas – Disziplin
9. Svadhaya – Weisheit
10. Isvara Pranidhana – Erkenntnis