Impfungen

Wenn Sie eine Reise nach Indien planen, sollten Sie ausreichend Vorsorge treffen und sich impfen lassen. Neben den in Deutschland selbstverständlichen Impfungen (Tetanus, Polio, etc.) ist vor allem eine Impfung gegen Hepatitis A wichtig, bei längerem Aufenthalt auch gegen Hepatitis B. Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amts gibt Ihnen aktuelle Empfehlungen zur jeweiligen Reisezeit. So kann auch der Impfschutz gegen Tollwut sinnvoll sein, abhängig davon, in welcher Region Sie sich bevorzugt aufhalten. Diese und andere Fragen sollten in einem persönlichen Beratungsgespräch mit dem Tropenarzt bzw. dem Impfarzt mit tropen- und reisemedizinischer Erfahrung entschieden werden. Eine gültige Gelbfieberimpfung wird bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet verlangt.

Prophylaxen: Malaria ist in Indien ernst zu nehmen, besonders in feuchten Gebieten. In den letzten Jahren hat sich herausgestellt, dass viele Mückenstämme gegen Prophylaxen immun geworden sind, so dass die Vorsorgemedikamente häufig nicht mehr richtig helfen (siehe Mücken). Durch hygienisches Essen und Trinken (nur Abgekochtes, nicht nur lau Aufgewärmtes) und Mückenschutz (Repellentien, Mückennetz, bedeckende Kleidung, Verhalten) können Durchfall und andere Infektionserkrankungen vermieden werden.

Tollwut: Wer in Indien viel Zeit im Freien verbringt, für den empfielt es sich, eine Impfung gegen Tollwut vorzunehmen. Alleine in Mumbai werden jährlich über 20.000 Menschen von tollwütigen Hunden gebissen; die Gefahr ist danach durchaus gegeben. Wer keine Impfung bekommen hat und von einem Hund gebissen wird, sollte sich unverzüglich eine Tollwut-Impfung vor Ort holen, auch nur bei Verdacht.